Daheim auf der Turrach wurde Peking simuliert

Bericht aus der Kronenzeitung vom 27. Jänner 2022.

Verfasser: Volker Silli

Foto: Andrea Solero

Kombinierer Martin Fritz brennt auf seine ersten Olympischen Spiele, die erst mit einem Einsatz perfekt für ihn sein werden.

Premiere bei Olympia! Der Murauer Kombinierer Martin Fritz freut sich unheimlich, trotz seines Covid-Rückschlags neben Lamparter, Seidl, Greiderer und Rehrl für Peking nominiert worden zu sein: „Und jetzt will ich es den Trainern schwer machen, auf mich zu verzichten. Ich will in China unbedingt starten. Am Wochenende in Seefeld will ich zeigen, was ich drauf habe!"

Seit Montag ist das Team von Coach Christoph Eugen nahe Kühtai in einer Covid-Blase und die Abschirmung bleibt bis zum Abflug am 4. 2. aufrecht, um nur ja keine Infektion zu riskieren.

Auf China hat sich Fritz weder sprachlich noch kulinarisch besonders vorbereitet, auf die 1700-Meter-Höhenlage der Bewerbe allerdings schon: „Im Sommer habe ich oben auf der Turrach sehr oft trainiert und auch geschlafen. Und das Springen haben wir in Park City simuliert. In der Höhe bekommt man ja viel weniger Druck unter den Ski. Da hab ich ein wenig Anlaufzeit gebraucht. um auf ein gutes Setup zu kommen. 

Vier Gepäckstücke und 60 bis 70 Kilo darf jeder Sportler mitnehmen: „Eine Tasche ist mit Sprunganzügen voll“, sagt Fritz, der seine Glückshalskette natürlich dabei hat., „die 20 bis 30 Paar Ski pro Athlet nehmen zum Glück die Serviceleute mit.“

In Peking sind Weltcup-Dominator Jarl Magnus Riiber und ÖSV-Jungstar Jo Lamparter die heißesten Favoriten auf Gold, glaubt Martin, der in China auf eins verzichten wird müssen: „Ich hätte mir gerne die anderen Wettkämpfe angesehen - besonders die Buckelpisten-Bewerbe. Das fällt wegen der strengen Covid-Maßnahmen leider Flach.“

Foto: GEPA pictures / Harald Steiner

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